Willkommen!

Das Karl von Vogelsang-Institut zur Erforschung der Geschichte der christlichen Demokratie in Österreich ist eine nichtuniversitäre wissenschaftliche Einrichtung. Es beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der jüngeren österreichischen Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der christdemokratischen Parteien und ihrer Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert.

Dieser Thematik widmen sich die wissenschaftlichen Veranstaltungen und Symposien des Karl von Vogelsang-Instituts. Darüber hinaus verfügt das Institut über ein umfangreiches historisches Archiv und eine Bibliothek mit zeithistorisch/politikwissenschaftlichem Schwerpunkt. Beide, Bibliothek und Archiv, stehen Wissenschaftern, Studierenden, Journalisten oder historisch Interessierten zur Verfügung.

Das Karl von Vogelsang-Institut sieht es als wesentliche Aufgabe an, den wissenschaftlichen Kontakt zu anderen Gesellschaftswissenschaften herzustellen sowie den Dialog zwischen Zeitgeschichte und Politik zu fördern. Diesem Zweck dienen die Aktivitäten des Instituts.

Das Karl von Vogelsang-Institut ist Gründungsmitglied der 2011 ins Leben gerufenen Plattform zeithistorischer politischer Archive sowie assoziertes Mitglied von CIVITAS -Forum of Archives and Research on Christian Democracy.

Wir laden Sie ein, sich auf den kommenden Seiten über das Institut, seine Tätigkeiten und das Archiv bzw. die Bibliothek näher zu informieren.

Unsere Veranstaltungen

Workshop: Copyright, Urheberrecht, Werknutzungsrecht und Verwertungsrecht im Archivwesen

Auf Initiative der Plattform zeithistorischer politischer Archive, dem das Kreisky-Archiv, der Verein für Geschichte der Arbeiterinnenbewegung, die Haslauer-Bibliothek sowie das Karl von Vogelsang-Institut als Gründungsmitglied angehören, fand am 9. Oktober 2019 im Verein für Geschichte der Arbeiterinnenbewegung (VGA) ein Workshop zu Copyright, Urheberrecht, Werknutzungsrecht und Verwertungsrecht im Archivwesen statt. Die Aktualität dieses Themas ergab sich einerseits durch Fragestellungen der beruflichen Praxis der teilnehmenden Archive andererseits durch die Änderung der rechtlichen Situation infolge der 2018 erlassenen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). >>Weiter

Festakt zum 85. Geburtstag von Alois Mock und Einweihung der Alois Mock-Aula

Aus Anlass des 85. Geburtstages des 2017 verstorbenen Alois Mock wurde die repräsentative Halle des Springer-Schlössls auf dem Gelände der Politischen Akademie im Rahmen eines Festakts in „Alois Mock-Aula“ benannt. In seiner Würdigung der historischen Bedeutung von Alois Mock ging der Geschäftsführer des Karl von Vogelsang-Instituts, Helmut Wohnout, vor allem auf den dreißigsten Jahrestag der Zeremonie des Durchschneidens des Eisernen Vorhangs zwischen Mock und dem ungarischen Außenminister Gyula Horn ein, fand der Festakt doch genau einen Tag vor dem Jahrestag dieses historischen Ereignisses statt. Wohnout unterstrich, wie sehr dieses zu einer „visuellen Ikone des Falls des Eisernen Vorhangs“ gewordene Presse-Event den Anstoß für die weiteren Ereignisse gab und eine direkte Verbindungslinie vom Durchschneiden des Eisernen Vorhangs am 26. Juni 1989 zum Mauerfall am 9. November 1989 führt. War es doch das „Signal zum Aufbruch“ (Helmut Kohl), das Mock und Horn damals gegeben hatten. Wohnout betonte weiters in seinen Ausführungen die Verdienste Mocks als „Vater des österreichischen EU-Beitritts“, aber auch seine innenpolitischen Leistungen von den späten 1960er bis in die 1990er Jahre. >>Weiterlesen

Benennung des Zeßner-Spitzenberg-Parks

Am 17. Juni 2019 wurde der Park vor der Kaasgrabenkirche in Wien Döbling nach Univ.-Prof. Dr. Hans Karl Zeßner-Spitzenberg benannt. Die vis à vis gelegene Kaasgrabenkirche war jener Ort, wo Zeßner-Spitzenberg am 18. März 1938 unweit seines Wohnhauses während des Besuchs der Heiligen Messe von der Gestapo verhaftet wurde. Er kam ins KZ Dachau, wo er am 1. August 1938 an den Folgen der Folterungen der SS starb. >>Weiterlesen

Aufgeblättert: Ernst Karl Winter

In einer Kooperationsveranstaltung mit der Politischen Akademie wurde das 1945 verfasste, aber erst jetzt publizierte Buch „Die Geschichte des österreichischen Volkes“ von Ernst Karl Winter vorgestellt. Dabei würdigte der Geschäftsführer des Karl von Vogelsang-Instituts, Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout, Ernst Karl Winter als Polyhistor, Geisteswissenschaftler, Philosoph, Historiker, Wirtschaftssoziologe, Monarchist und gläubigen Katholiken.

Neuigkeiten

200. Geburtstag Karl von Vogelsang

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl von Vogelsang am 03. September erschien am 30.08.2018 in der “Furche” ein Artikel über Karl von Vogelsang, verfasst von KVVI-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout. …