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Forschungsprojekt


"Zur Repräsentanz von Politikern mit NS-Vergangenheit in der Österreichischen Volkspartei 1945-1980“

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200. Geburtstag Karl von Vogelsang


Anlässlich des 200. Geburtstag von Karl von Vogelsang am 03. September erscheint am 30.08.2018 in der "Furche" ein Artikel über Karl von Vogelsang, verfasst von KVVI-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout.

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Leopold Figl und das Jahr 1945

Helmut Wohnout

  Jahrbuch Demokratie und Geschichte

Weitere Informationen

75 Jahre Rosenkranzfest


 

Jahrbuch

Jahrbuch Demokratie und Geschichte

Opferdatenbank

Mit der online abrufbaren Opferdatenbank, entstanden aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) und des Karl von Vogelsang-Instituts, werden die Namen von rund 8.000 getöteten Männern und Frauen, die während der NS-Zeit zu Opfern der politischen Verfolgung wurden, erstmals dokumentiert und der Forschung zugänglich gemacht. Weiterlesen>>

Leopold Figl - Für Österreich

 
 

Veranstaltungsbericht "Aufgeblättert: Ernst Karl Winter"
,In einer Kooperationsveranstaltung mit der Politischen Akademie wurde das 1945 verfasste, aber erst jetzt publizierte Buch „Die Geschichte des österreichischen Volkes“ von Ernst Karl Winter vorgestellt. Dabei würdigte der Geschäftsführer des Karl von Vogelsang-Instituts, Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout, Ernst Karl Winter als Polyhistor, Geisteswissenschaftler, Philosoph, Historiker, Wirtschaftssoziologe, Monarchist und gläubigen Katholiken. Er war schon frühzeitig ein heftiger, ja leidenschaftlicher Gegner des antikatholischen Deutschnationalismus und des Nationalsozialismus, was sich bereits sehr frühzeitig in seiner antideutschen Einstellung widerspiegelte. Winter nahm einen Minderheitenstandpunkt ein, demzufolge sich das „Österreichische Wesen“ vom „Deutschen Wesen“ klar abgrenzen sollte. Dies fand in der 1927 von Ernst Karl Winter, Hanns Karl von Zeßner-Spitzenberg, Alfred Missong, Wilhelm Schmid und August Knoll gegründeten „Österreichischen Aktion“ seinen konkreten Ausdruck.
 Ernst Karl Winter vertrat ein politisches Konzept, in dem soziale Gerechtigkeit im Rahmen einer Werteordnung, die stark von Karl von Vogelsangs antiliberalen, konservativen und antikapitalistischen Grundsätzen beeinflusst wurde, zum Tragen kommen sollte.
Mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich verließ Winter seine Heimat und gelangte gemeinsam mit seiner Familie über mehrere Stationen in das Exil in den USA. Hier verfasste er während des Krieges ein Buchmanuskript, das sich mit dem Werden und dem Wesen des österreichischen Volkes auseinandersetzte. Dieses Manuskript wurde zu Lebzeiten des Autors nie veröffentlicht.
 
Im Jahre 2018 erschien schließlich eine kommentierte Ausgabe dieses Textes. Der Philosoph DDr. Paul R. Tarmann verfasste den Kommentar und die historisch-geisteswissenschaftliche Einordnung des im Plattform-Verlags erschienenen Buches „Die Geschichte des österreichischen Volkes“.
Der Einladung zur Präsentation und der anschließenden Diskussion waren mehr als achtzig Besucher gefolgt.
 
 

 
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Neuerscheinung

 
Die junge Republik. Österreich 1918/1919.
 
 
 
Robert Kriechbaum, Michaela Maier, Maria Messner, Helmut Wohnout (Hg.)
ISBN 978-3-205-20660-6
 
 
Auf der Suche nach Identität
Festschrift für Dieter Anton Binder
 
 
Georg Kastner, Ursula Mindler-Steiner, Helmut Wohnout (Hg.)
ISBN 978-3-643-50674-0
 
 
 Parteien und Gesellschaft im Ersten Weltkrieg
 
 
MARIA MESNER, ROBERT KRIECHBAUMER, MICHAELA MAIER,HELMUT WOHNOUT (HG.)
 ISBN 978-3-205-79620-6
 
Mitgestalter Europas
Transnationalismus und Parteiennetzwerke europäischer Christdemokraten und Konservativer in historischer Erfahrung

Michael Gehler/Marcus Gonschor/Hinnerk Meyer/Johannes Schönner (Hrsg.) 
ISBN 978-3-944015-34-7