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Leopold Figl und das Jahr 1945

Helmut Wohnout

  Jahrbuch Demokratie und Geschichte

 Erscheint am 30. April 2015.

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Opferdatenbank

Mit der online abrufbaren Opferdatenbank, entstanden aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) und des Karl von Vogelsang-Instituts, werden die Namen von rund 8.000 getöteten Männern und Frauen, die während der NS-Zeit zu Opfern der politischen Verfolgung wurden, erstmals dokumentiert und der Forschung zugänglich gemacht. Weiterlesen>>

Leopold Figl - Für Österreich

 
 

Eröffnung der Alois Mock-Ausstellung in Euratsfeld am 20. Juni 2014
Anlässlich des 80. Geburtstags von Vizekanzler BM a.D. Dr. Alois Mock gestaltete das Karl von Vogelsang-Institut in Euratsfeld, der Heimatgemeinde von Alois Mock, eine Ausstellung über Leben und Wirken des großen österreichischen Politikers.  In Kooperation mit der Marktgemeinde Euratsfeld, die das Gemeindeamt zur Verfügung stellte, wird bis Ende des Jahres auf fünf Räumen an alle Facetten des in- und ausländischen Wirkens Alois Mocks umfassend erinnert. Die große Schau setzt sich aus Materialien zusammen, die aus dem Archiv des Karl von Vogelsang-Instituts stammen, genauso wie dabei ausgewählte Objekte aus dem Privatbesitz der Familie von Dr. Edith und Alois Mock vorgestellt werden.
Hinzu kommen Originalkarikaturen von Architekten Gustav Peichl (Ironimus), die die Ausstellung auf eine besondere Art bereichern und auflockern. Thematisch deckt die Ausstellung Mocks familiäre Herkunft  ebenso ab, wie seine ersten Schritte in der Bundespolitik, sein Wirken als Parteipolitiker und Obmann der ÖVP, über zahlreiche demokratiepolitischen Initiativen und sein erfolgreiches politisches  Agieren gegen die sozialistische Mehrheit unter SPÖ-Bundeskanzler Bruno Kreisky dokumentiert werden. Wesentliche Kernstücke der Ausstellung bilden die Themenbereiche „Fall des Eiserenen Vorhangs“ und „Europäische Integration“. Die Ausstellung punktet nicht zuletzt mit historischen Originalzeugnissen wie dem Brief Mocks an den EG-Kommissionspräsidenten Jaques Delors 1989 oder einem Stück Originalstacheldrahts von der österreichisch-ungarischen Grenze, den Alois Mock 1989 persönlich durchtrennt hatte. Eine eigene Vitrine mit österreichischen und internationalen Orden und Ehrenzeichen unterstreicht die bis heute andauernde hohe Reputation Alois Mocks im In- und Ausland.
 
Zahlreiche Originalbriefe und handschriftliche Korrespondenzen mit führenden internationalen Staats- und Regierungschefs – darunter seien nur beispielsweise Ronald Reagan, Margaret Thatcher oder Helmut Kohl genannt – runden die Zusammenstellung von Mocks internationaler Arbeit als österreichischer Außenminister und langjähriger Vorsitzender der Europäisch Demokratischen Union ab. Seine Religiosität und sein christliches Weltbild drücken sich in ausgestellten Originalphotographien von Besuchen im Vatikan bei Papst Johannes Paul II. aus.
 
Das Vogelsang-Institut zeigte bei der Ausstellung einen eigens dafür gestalteten Film über Alois Mock, der sich in einem historischen Längsschnitt beginnend mit Alois Mocks Ernennung zum Unterrichtsminister 1969 bis hin zum erfolgreichen EU-Beitritt Österreichs 1994/95 spannte. Dabei wurde auf zum großen Teil unbekannte Filmmaterialien aus dem Besitz des Filmarchivs Austria zurückgegriffen.
 
Die Ausstellung wurde im Rahmen eines großen Festes für Alois Mock am Freitag, 20. Juni 2014 feierlich und unter Teilnahme von mehr als 300 Festgästen eröffnet. In Anwesenheit des Jubilars und seiner Gattin fanden sich zahlreiche politische Repräsentanten ein,  wie der 2. Landtagspräsident von Niederösterreich, Johann Heuras, der frühere NR-Präsident Univ.-Prof. Dr. Heinrich Neisser, der kroatische Botschafter in Österreich Bakota oder Botschafter Dr. Martin Eichtinger, früherer enger Mitarbeiter von Alois Mock und zur Zeit Leiter der Kulturabteilung im Außenministerium. Botschafter Martin Eichtinger hielt eine berührende Rede über die geschichtlichen Verdienste Alois Mocks, die in der der österreichischen neueren Geschichte ihren festen Platz gewonnen haben. Helmut Wohnout – gemeinsam mit Botschafter Eichtinger Autor der 2010 erschienen Biographie über Alois Mock –stellte schließlich die Ausstellung der Öffentlichkeit vor.
 
Die „Alois Mock-Ausstellung“ wird in Euratsfeld von Montag bis Freitag, in den Amtsstunden des Gemeindeamtes (Mo. -Fr. 9-14 Uhr) bis Ende 2014 zu besichtigen sein.
 
Frau Dr. Edith Mock neben dem 2. Landtagspräsidenten von Niederösterreich Johann Heuras und dem Abt des Stiftes Seitenstetten Petrus Pilsinger , sowie zahlreich erschienene Ehrengäste.
 
 
 

 
 
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