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Leopold Figl und das Jahr 1945

Helmut Wohnout

  Jahrbuch Demokratie und Geschichte

 Erscheint am 30. April 2015.

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75 Jahre Rosenkranzfest


 

Jahrbuch

Jahrbuch Demokratie und Geschichte

Opferdatenbank

Mit der online abrufbaren Opferdatenbank, entstanden aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) und des Karl von Vogelsang-Instituts, werden die Namen von rund 8.000 getöteten Männern und Frauen, die während der NS-Zeit zu Opfern der politischen Verfolgung wurden, erstmals dokumentiert und der Forschung zugänglich gemacht. Weiterlesen>>

Leopold Figl - Für Österreich

 
 

Buchpräsentation: Helmut Wohnout Leopold Figl und das Jahr 1945

Mehr als 200 Interessierte fanden sich am Montag, 4. Mai 2015 auf der Politischen Akademie ein, um an der Präsentation des neuen Buches von Helmut Wohnout über Leopold Figl und das Jahr 1945 teilzunehmen.  Unter den Teilnehmern befanden sich u.a. die Tochter Leopold Figls, Dkfm. Anneliese Figl, der Generalsekretär der ÖVP, Mag. Gernot Blümel, Bischof Maximilian Aichern, der Generalsekretär der Israelischen Kultusgemeinde Raimund Fastenbauer, der Präsident der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände, Mag. Helmut Kukacka, genauso wie der ehemalige Nationalratspräsident Heinrich Neisser oder der Doyen unter den österreichischen Historikern, Gerald Stourzh.

Kurt Scholz und Gerhard Kastelic wiesen seitens des Zukunftsfonds der Republik Österreich bzw. der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich auf die Bedeutung der Biographie Leopold Figls hin. Ernst Bruckmüller stellte das Buch vor und wies auf zahlreiche neue Details hin, die in der Studie erstmals enthalten sind und bisher nicht bekannt waren. Bruckmüller hob vor allem die Fähigkeit Figls hervor, mit seiner Vorgeschichte als Verfolgter und seiner impulsiven Persönlichkeit im Österreich des Jahrs 1945 Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln. Getragen von einem politischen Instinkt, gab Figl der jungen Republik Optimismus und Zukunftsglauben.

Helmut Wohnout betonte, dass es ihm ein Anliegen war, das Figl zentrale Jahr 1945 in das Zentrum der Darstellung zu rücken: Erlebte er den Jahreswechsel 1944/45 noch im Isoliertrakt des KZ´s Mauthausen und befand sich Anfang April in einer Todeszelle des Wiener Landesgerichts, so gehörte er kaum vier Wochen später der ersten Regierung der Zweiten Republik an und war Landeshauptmann von Niederösterreich. Er stand an der Spitze des Bauernbundes und bald auch der neu gegründeten ÖVP. Im November 1945 erzielte  er einen fulminanten Wahlsieg bei den ersten freien Wahlen und wurde im Dezember 1945 der erste Bundeskanzler der Nachkriegszeit. „Eigentlich ein unglaubliches Jahr, möglicherweise der Stoff für einen Film, sicher aber für ein Buch“, so der Autor am Ende seiner Ausführungen.
 
Dir. Dr. Dietmar Halper
 
ÖVP-GS Mag. Gernot Blümel, MBA
 
Kuratoriumsvorsitzende des Zukunftsfonds Dr. Kurt Scholz
 
Komm. Rat. Dr. Gerhard Kastelic
 
Univ.-Prof. Dr. Ernst Bruckmüller
 
Doz. Dr. Helmut Wohnout
 
Univ.-Prof. Dr. Ernst Bruckmüller, Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout,  Dkfm. Anneliese Figl, Dr. Gerhard Kastelic, Roswitha Wonka (Residenz Verlag) und Dr. Kurt Scholz
 
 
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Call for Papers

Civitas Conference, October 2017/Milano
„Christian Democracy and Labour after World War II“

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ISBN 978-3-944015-34-7